GROSSBRAND BEI KÖDITZ

Feueralarm am Donnerstagmittag im #Landkreis #Hof: In dem Köditzer Ortsteil Brunn ist in einem Stall ein Feuer ausgebrochen.

Am Donnerstag gegen 11 Uhr sind überall in Hof und Umgebung Sirenen zu hören. Die Einsatzfahrzeuge von #Feuerwehr, #äRettungsdienst und Technischem Hilfswerk (#THW) fahren in Richtung Köditz. Im Ortsteil Brunn ist im Stall eines Bauernhofs ein Feuer ausgebrochen. Das Anwesen samt Wohnhaus brennt lichterloh. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberfranken meldet am Nachmittag einen Sachschaden von rund 100 000 Euro.Innerhalb kürzester Zeit stand der Hof, der zum Großteil aus Holz bestand, in Flammen. Ein zirka 60 Meter langes Teilstück des Dachstuhls des Wohnhauses sowie der angrenzende Stall brannten vollständig aus. Weil die Flammen auch auf die unteren Stockwerke des Wohnhauses übergriffen, konnte es bald nicht mehr betreten werden. Die zwei Bewohner des Anwesens versuchten anfangs noch, Gerätschaften aus dem Haus und den angrenzenden Stallungen zu retten.

Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, hatte sich das Feuer schon ausgebreitet. Meterhohe #Flammen loderten sowohl aus den Stallungen als auch aus dem Wohnhaus des Bauernhofs. "Die Einsatzkräfte versuchten sofort, die weitere Ausdehnung in den Griff zu bekommen", informierte Thomas Schaller, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Hof.

Beim Anwesen handelt es sich um einen sogenannten Dreiseithof. "Das bedeutet, Stall und Wohnhaus des Bauernhofs sind wie ein Dreieck direkt aneinander gebaut. In der Mitte befindet sich ein Hof", erklärte Schaller. Etwa 200 Einsatzkräfte waren vor Ort und versuchten, die rund 70 Rinder aus den Ställen zu evakuieren. Für die Rettung der Tiere mussten sich die Helfer aufgrund der starken Rauchentwicklung mit schwerem Atemschutzgerät ausstatten. "Die Tiere werden teilweise auf einen Hänger geladen, teilweise in den leer stehenden Stall eines angrenzenden Hofs gebracht", sagte der Feuerwehrsprecher. Auch die Nachbarn packten mit an und brachten die Tiere in Sicherheit. Dass alle Rinder gerettet werden können, bezweifelte Schaller jedoch.

Die Brandursache war gestern Abend noch unklar. Matthias Mergner von der Polizeiinspektion Hof teilte mit, dass die Kriminalpolizei Hof die Ermittlungen aufgenommen habe. Mehr konnten die Beamten zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. "Jetzt ist es am wichtigsten, die verängstigten Tiere in Sicherheit zu bringen", betonte Mergner.

Personen kamen beim Brand nicht zu Schaden. Die beiden Bewohner des Anwesens und fünf Feuerwehrleute wurden wegen der starken Rauchentwicklung vor Ort vorsorglich von den Mitarbeitern des Rettungsdienstes untersucht, mussten aber nicht ins Krankenhaus. Gegen 12.30 Uhr war die Feuerwehr noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Auch die Evakuierung der Tiere dauerte noch an.

Bericht: frankenpost.de Bilder: S.Fricke #NEWS5



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